Thema Shisha-Bars

Gefährlicher Dampf in Shisha-Bars

Warum ist Kontrolle wichtig?

Shisha-Bars erfreuen sich in Deutschland seit einigen Jahren großer Beliebtheit. Doch immer wieder kommt es dort zu lebensbedrohlichen Vergiftungen. Kohlenmonoxid (CO) entsteht beispielsweise bei der unvollständigen Verbrennung von Shisha-Kohle.

Da Kohlenmonoxid geruch- und geschmacklos ist, wird es unbemerkt aufgenommen. Typische Symptome einer CO-Vergiftung sind Kopfschmerzen, Atemnot, Übelkeit bis hin zur Bewusstlosigkeit. Betroffene benötigen schnelle ärztliche Versorgung, denn bereits die Aufnahme geringer CO-Mengen kann lebensgefährlich sein. In schweren Fällen hilft nur die Sauerstofftherapie in einer Druckkammer - im schlimmsten Fall ist mit einer Todesfolge zu rechnen.

Symptome können ab 180 mg Kohlenmonoxid pro Kubikmeter Raumvolumen auftreten.

Regelmäßige Messungen können entscheidend dazu beitragen, gefährliche CO-Konzentrationen in Shisha-Lokalen zu entdecken und Katastrophen zu verhindern. Oft wird Sisha-Kohle in Nebenräumen zum Glühen gebracht und eine gewisse Menge als Vorrat gehalten. Sind diese Räumlichkeiten klein und zudem noch schlecht belüftet kann es zu einer Anhäufung von Kohlenstoffmonoxid kommen. Ebenso kann es im Gastraum zu erhöhten Werten kommen - abhängig von der Belüftung, Raumgröße und Menge der verwendeten Pfeifen.

 

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