Hochleistungstechnik statt Kanarienvögel: Gaswarngeräte für jede Situation

Als erste Gaswarner können die Kanarienvögel angesehen werden, welche durch ihren Tod Arbeiter in Bergwerken vor tödlichen Gasen „warnten“. Diese Praktik war nicht besonders präzise und ist auch mit unserem aktuellen Tierschutzgesetz nicht vereinbar. Heute verwenden Minen- und Industriearbeiter kleine und sehr genaue Gaswarngeräte, die oft auch mit einem Totmannmelder ausgestattet sind. Diese kleinen Lebensretter werden je nach Anwendungsbereich und potentieller Gefahr ausgewählt. Man unterscheidet zwischen Ein- und Mehrgaswarngeräten sowie portablen und stationären Geräten. Gaswarngeräte mit einem O2-Sensor können auch auf Sauerstoffmangel ausschlagen, um eine Erstickungsgefahr zu verhindern. Zudem gilt es neben giftigen bzw. gesundheitsschädlichen Gasen auch brennbare Gase zu messen, um die Gefahr einer Explosion einzudämmen.

 
 

Abb.: Das X-am 5600 von Dräger ist wasser- und staubgeschützt sowie enorm robust gegenüber mechanischen Einflüssen

 

Nirgends ist Qualität wichtiger, als wenn es um Menschenleben geht!

 

Bei portablen Gaswarngeräten sind andere Anforderungen relevant als bei den großen stationären Geräten. Sie werden direkt am Gürtel oder der Kleidung des Anwenders getragen und kommen in industriellen Gebieten zum Einsatz, weshalb sie besonders robust und gleichzeitig leicht sein müssen. Da Menschenleben von der Präzision des Geräts abhängen, sollten Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter ausschließlich Markenprodukte kaufen, auf die man sich im Zweifelsfall verlassen kann. Zu den bekanntesten Herstellern in diesem Bereich gehört Dräger. Das deutsche Familienunternehmen verfügt über sehr lange Erfahrung im Bereich der Gaswarntechnik und steht rund um den Globus für Sicherheit und Qualität.

 

Abb.: Das X-am 5000 von Dräger misst bis zu 5 Gase

 

Stationäre Geräte zur Überwachung von Bereichen

 

Neben dem Einsatz von hochwertigen Produkten muss vor dem Kauf eines Gaswarners auch geklärt werden, welchen Gefahren vorgebeugt werden soll. Der Anwender muss wissen, welche Stoffe in welcher Konzentration auftreten können und welche gesetzlichen Bestimmungen für den jeweiligen Bereich gelten. Anders als persönliche Gaswarngeräte werden stationäre Geräte zur Überwachung von Bereichen an kritischen Punkten positioniert. Diese Modelle verfügen meist über integrierte Alarmsysteme (oder entsprechende Schnittstellen), damit im Notfall eine schnelle Evakuierung des Bereichs gewährleistet werden kann. In der Regel können mehrere Bereichsüberwacher durch entsprechende Interfaces miteinander verbunden werden, um durch ein umfassendes Netzwerk die Sicherheitsleistung zu erhöhen.

 

Abb.: Das stationäre PointGard-2100-System von Dräger misst den Sauerstoffgehalt und reagiert auf toxische Gase

 

In engen Räumen (engl. confined spaces) herrscht aufgrund der nicht vorhandenen Belüftung ein besonders hohes Risiko. Entsprechend sind vor dem Betreten dieser Bereiche Freigabemessungen notwendig. Mehrgaser mit integrierter Pumpe und Schläuchen sowie Sonden als Zubehör erlauben es dem Anwender, diese Räume zu überprüfen, ohne sie zu betreten. Danach können Mitarbeiter bei der Arbeit in den Bereichen passende portable Warngeräte an der Kleidung tragen.