Dräger Atemschutz Kombifilter, Rd40-Anschluss, 940 - A2B2 P2 R D

Hersteller Dräger Safety AG & Co. KGaA
Gewicht 0.25 kg
Zolltarifnummer 84213920900
Artikelnummer: 101030
Katalog-Art.-Nr. 6738780
Barcode 4026056004485
  • Dieser Gasfilter entspricht der EN 14387
  • Für Masken mit Standard-Rundgewinde Rd40 (RA) nach EN 148-1.
  • Die Filter sind hinsichtlich Atemwiderstand, Größe und Leistung optimiert.
  • Die Filter sind einzeln verpackt, um einen optimalen Schutz des unbenutzten Filters zu gewährleisten. Für eine längere Nutzung ist die Verpackung wiederverschließbar.
  • Das Aluminiumgehäuse ermöglicht eine gute Erkennbarkeit möglicher Filterschäden und sorgt so für zusätzliche Sicherheit.
Produkteigenschaften
Filterbezeichnung: A2B2-P2 R D Typ A (Organische Gase und Dämpfe über 65°C): Ja (Schutzklasse 2) Typ B (Anorganische Gase und Dämpfe): Ja (Schutzklasse 2) Typ P (Partikel): Ja (Schutzklasse 2) Filtertyp: Kombinationsfilter (Gase und Partikel) Typ NBC (Nukleare, biologische und chemische Kampfstoffe): Nein Typ AX (Organische Gase und Dämpfe unter 65°C): Nein Typ CO (Kohlenmonoxid): Nein Typ E (SO2 - Ätzende Gase und Dämpfe): Nein Typ Hg (Quecksilber): Nein Typ K (Organische NH3-Derivate): Nein Typ NO-P3 (Stickstoffoxid-Partikel): Nein
29,39 € / Stück

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Auf den Merkzettel
6738780 Leistungsdaten (Mindestanforderungen gemäß Norm)
Verbindung zur Maske Standard Gewindeanschluß Rd 40 (Rd 40 mm x 1/7") nach EN 148 Teil 1
Materialien Filtergehäuse: Aluminium, innen beschichtet
Sorbentien: Aktivkohle
Partikelfilter: Mikroglasfaser, Cellulosefasern, 
Zusätze
Stopfen: Kunststoff
Banderole, Siegel: Papier
Aufbau Das Filtergehäuse ist rund und besteht aus Filtertopf und Filterdeckel. Der
Filtertopf enthält das Rd40 Gewinde, der Filterdeckel hat eine runde Öffnung
zur Einatemseite hin. Es gibt ein Filterbett bestehend aus Aktivkohle. Dieses 
ist durch das Gehäuse und interne Siebe fest fixiert. Der Partikelfilter
ist einatemseitig vor dem Gasfilterteil positioniert. Er besteht aus einem 
Bauteil und hat runde Falten. Eine gasdichte Verbindung zwischen dem 
Partikelfilter und dem Gehäuse wird durch Butylkleber hergestellt. Beide
Filteröffnungen sind durch Kunststoffstopfen wasserdampfdicht
 verschlossen.
Arbeitsprinzip Gase und Dämpfe werden aus der Umgebungsluft durch Anlagerung an
Sorptionsmittel (Aktivkohle) entfernt, Partikel werden durch den Mikroglas-
Filter filtriert.
Dimensionen Außendurchmesser: 92 mm
Höhe (inkl. Gewinde und Stopfen):  91 mm
Kohlevolumen: 230 mL
Gewicht inkl. Stopfen, exkl. Verpckg.:  ca. 250 g
Partikel-Abscheidegrad: Test Aerosole:  Natriumchlorid (NaCl), Paraffinöl
Mindestabscheidegrad 94,0 % NaCl, 94,0 % Paraffinöl
(EN 143)
Gasfilter Kapazität Test-Bedingungen 30 l/min, 70% relative Feuchte
(EN 14387) 20°C, Prüfluft: 20,7 g/m3 Feuchte,
25°C; Atemluft: 100 % Feuchte, 37°C
Typ Test Gas     Klasse Konzentration Durchbruch Mindest-
              Haltzeit
A Cyclohexan (C6H12)     2 5.000 ppm 10 ppm 35 min
               
B Chlor (Cl2)     2 5.000 ppm 0,5 ppm 20 min
  Schwefelwasserstoff (H2S)     2 5.000 ppm 10 ppm 40 min
  Cyanwasserstoff (HCN)     2 5.000 ppm 10 ppm 25 min
Atemwiderstand: bei 30 Liter/min, konstanter Flow max. 2,1 mbar (nach EN 14387)
bei 95 Liter/min, konstanter Flow max. 8,0 mbar (nach EN 14387)
mech. Widerstandsfähigkeit Stoß- und vibrationsfest nach EN 14387
chem. Widerstandsfähigkeit Bei normalen Einsatzbedingungen ist das Filter beständig gegen Temperatur,
Feuchte und korrosive Stoffe. Der Filter ist insbesondere chemisch beständig
gegen die Filterstoffe (Sorbentien). Eindringen von Wasser oder anderen
Flüssigkeiten in den Filter ist zu vermeiden.

Synonym für Erfahrung und Sicherheit

Die Qualitätsfilter der Serie Dräger X-plore® Rd40 reinigen kostengünstig und wirkungsvoll die Atemluft von Schadstoffen – ob in der Chemie- oder Automobilindustrie, im Schiffbau, in der Metallbe- und Verarbeitung oder in der Ver- und Entsorgung. Geeignet für Masken mit Standard-Rundgewinde Rd40 (RA) nach EN 148-1.
Die Gas- und Kombinationsfilter haben eine Haltbarkeit von 6 Jahren, die Partikelfilter von 12 Jahren ab Herstelldatum.
Die Filter sind einzeln verpackt, um einen optimalen Schutz des unbenutzten Filters zu gewährleisten. Für eine längere Nutzung ist die Verpackung wiederverschließbar.
Das Aluminiumgehäuse ermöglicht eine gute Erkennbarkeit möglicher Filterschäden und sorgt so für zusätzliche Sicherheit.

 

Breiter Einatzbereich

Die Dräger-Filterserie X-plore Rd40 mit genormten Rundgewinde nach EN 148-1 hat sich in der Praxis vielfach bewährt und bietet entscheidende Vorteile:

- umfangreiches Programm diverser Filtertypen für alle wesentlichen Anwendungsbereiche

- passend für Halb- und Vollmasken mit Anschluss gemäß EN 148-1

 

Hohe Anwendersicherheit

- CE-zertifiziert (EN 141:2000, EN 14387, EN143:2000, EN 371)

- umfassendes Filter-Auswahlhilfe-Programm VOICE

- ausführliche Informationsschriften

- Filter mit Aluminiumgehäuse mit guter Erkennbarkeit möglicher Filterschäden

- über 70 Jahre Erfahrung in Filtertechnologie

 

Hohe Wirtschaftlichkeit

- einzelverpackt für besten Schutz des unbenutzten Filters (inkl. einer Gebrauchsanweisung)

- wiederverschließbar für längere Nutzung

- Haltbarkeit (ab Herstelldatum):

          ? Gas- und Kombinationsfilter = 6 Jahre

          ? Partikelfilter = 12 Jahre

 

Wie finde ich den richtigen Filter?

Schadstoffe können in unterschiedlichen Formen auftreten, als Aerosole (Partikel oder Tröpfchen), als Gase oder Dämpfe. Je nach Form müssen Sie sich gegen eine dieser Arten oder ein Gemisch daraus schützen.

          ? Aerosole (Partikel): Stäube, Fasern, Rauche, Mikroorganismen (z. B. Viren, Bakterien, Pilze und ihre Sporen) und Nebel

          ? Gasförmige Stoffe: Gase oder Dämpfe

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die Farbkodierung der Filter nach EN 14387. Diese hilft Ihnen den richtigen Filtertyp auszuwählen, der für den Einsatz gegen Ihren Schadstoff notwendig ist.

einzelverpackt für besten Schutz des unbenutzten Filters (inkl. einer Gebrauchsanweisung)

- wiederverschließbar für längere Nutzung

- Haltbarkeit (ab Herstelldatum):

          ? Gas- und Kombinationsfilter = 6 Jahre

          ? Partikelfilter = 12 Jahre

 

Werte und Berechnungen wurden der EN529:2005 und der BGR 190 entnommen. Andere nationale oder lokale Vorschriften müssen beachtet werden. Als Grenzwerte wurden hier AGWs zugrunde gelegt. Hierbei gelten die zeitlich gewichteten Durchschnittswerte über einen Referenzzeitraum und keine kurzfristigen Grenzewerte.

AX-Filter dürfen nur im Anlieferungszustand (fabrikfrisch) verwendet werden. Wiederverwendung und Verwendung gegen Gasgemische ist absolut unzulässig.

CO-Filter dürfen nur einmal verwendet werden und sind nach Verwendung zu entsorgen. Anweisungen nach lokalen Richtlinien müssen beachtet werden.

Hg-Filter dürfen gem. EN14387 nur für maximal 50 Stunden eingesetzt werden.

NO-Filter dürfen nur einmal verwendet werden und sind nach Verwendung zu entsorgen.

Reaktor-Filter Anweisungen nach lokalen Richtlinien müssen beachtet werden.

 

Unterscheidung von Filtertypen

Filter sind in unterschiedlichen Klassen nach ihrer Kapazität (Gasfilter) oder ihrer Effizienz (Partikelfilter) eingeteilt. Gasfilter der Klasse 2 dürfen bei höheren Konzentrationen oder für längere Zeit eingesetzt werden als Klasse 1-Filter. Die Klasse von Partikelfiltern zeigt an, wie effizient der Filter Partikel aus der Umgebungsluft herausfiltert (Klasse 1: 80 %, Klasse 2: 94 %, Klasse 3: 99,95 %)

Filtertyp

Filterklasse

Schutz gegen

Höchstzulässige Schadstoffkonzentration

Gasfilter

 

Gase und Dämpfe

 

 

Kapazität:

30 x Grenzwert mit Halbmasken /

400 x Grenzwert mit Vollmasken, jedoch maximal:

 

1

klein

0,1 Vol.-% (1.000 ppm)*

 

2

mittel

0,5 Vol.-% (5.000 ppm)*

 

3

groß

1,0 Vol.-% (10.000 ppm)*

Partikelfilter

 

Partikeleffizienz (Abscheideleistung

 

1

klein

4 x Grenzwert**

 

2

Mittel

10 x Grenzwert mit Halbmasken /

15 x Grenzwert mit Vollmasken**

 

3

groß

30 x Grenzwert mit Halbmasken /

400 x Grenzwert mit Vollmasken**

 

Beispiel:

Bleistaub MAK = 0,1 mg/m3 4 × 0,1 mg/m3 = 0,4 mg/m3 = max. erlaubte Konzentration von Bleistaub beim Gebrauch von P1-Filtern.